Save
the Planet!
25 einfache
Wege,
den Planeten zu schützen:
1. Legen
Sie einen
Komposthaufen an, um Müll zu reduzieren und den Garten zu
fördern.
Kaffee- und Teesatz sowie Eierschalen sind ideal zum kompostieren.
Sammeln Sie Regenwasser in Tonnen und Tanks.
2. Kaufen
Sie sich
Ihr eigenes Bienenhaus. Ohne Bienen könnte der Planet nur noch 60
Jahre weiterleben (und Honig ist gut für Ihre Gesundheit).
3. Sparen
Sie Wasser durch Konsumvermeidung: Hinter einem Paar Lederschuhe
verbergen sich beispielsweise 8.000 Liter virtuelles Wasser, die
für die Versorgung einer Kuh benötigt werden. In einem
Hamburger stecken 2.400 Liter. Der Anbau von genügend Baumwolle
für ein T-Shirt verschlingt etwa 4.000 Liter Wasser.
1.500 Liter
virtuelles Wasser stecken in jedem Kilogramm raffiniertem Zucker.
Also vor dem Einkaufen erst nachdenken und abwägen.
Nehmen Sie anstelle eines ausgiebigen Wannenbades mit rund 150 Liter
eine schnelle Dusche mit 40 Liter.
Und: einmal täglich ist wirklich genug (denken Sie an den
Säureschutzmantel
Ihrer Haut).
Nutzen Sie
Waschsalons.
Sie brauchen 32% weniger Energie und 41% weniger Wasser als das
häusliche Waschen. Benutzen Sie phosphatfreie Waschmittel auf
Essig- und
pflanzlicher Basis oder die Waschnuss.
Phosphate erzeugen im Wasserkreislauf Algenwachstum, verringern
den Sauerstoffgehalt und töten Pflanzen und Fische.
Und:
Wäschetrockner
brauchen Strom, Wäscheleinen nicht.
4.
Recycling-Toilettenpapier spart Energie, Wasser und rettet pro
Lebenszeit 6 Bäumen das Leben.
Dosieren
Sie Ihre
Toilettenspülung gut. Verwenden Sie Spülkästen mit nur 6
Liter-Füllung und Spartaste. Bei älteren Kästen
können
Sie die Füllmenge durch die Schwimmer-Einstellung oder durch
eingelegte
Backsteine reduzieren. Das bringt eine Ersparnis von 50 - 70% bzw. ca.
60,00 Euro pro Jahr. Nutzen Sie auch Regenwasser!
5.
Wählen Sie
energiesparende Geräte, wenn Sie wirklich neue kaufen müssen.
Besser ist es jedoch, die alten Geräte so lange zu nutzen wie es
nur geht, denn kein Produkt braucht während seiner Nutzung so
viele Ressourcen, wie bei seiner Herstellung!
6. Schalten
Sie Computer, Fernseher, Stereoanlagen etc. ganz aus; der
Stand-by-Betrieb verbraucht
viel Strom.
Hellen Sie bei
sich
auf: streichen Sie Ihre Wände hell, dann brauchen Sie weniger
künstliches
Licht. Verbessern Sie Ihr Ambiente und dinieren Sie bei Kerzenlicht.
Auch
das spart Strom.
Kühl-/Gefrierschränke nicht neben Herd oder Heizung stellen,
sondern in kalte Bereiche. Reinigen Sie
auch
die Rückseite Ihres Kühl-/Gefrierschranks. Staubige Gitter
können
den Energieverbrauch um 30% steigern.
Oder noch
besser:
Holen Sie sich Öko-Strom; die Umstellung ist problemlos und der
Preisunterschied
klein. Dann bleibt auch das schlechte Gewissen aus, denn mit echtem
Ökostrom helfen Sie den Erneuerbaren Energien zum Durchbruch!
[>>
Energie-Tipp]
7. Gehen
Sie in die
Bücherhalle anstatt Bücher zu kaufen.
8. Fahren
Sie mehr
Fahrrad als Auto. Fahren Sie Kollegen zur Arbeit. Wenn niemand in Ihre
Richtung will, versuchen Sie über carsharing-Programme
Fahrgemeinschaften
zu finden.
Wählen
Sie
ein Auto mit (Bio-)Gasbetrieb oder noch besser mit Elektro-Antrieb
(dazu
gehört auch Öko-Strom).
Und: Slow
down.
Fahren mit 80 km/h braucht 25% weniger Treibstoff als mit 110 km/h
Geschwindigkeit.
Recyceln Sie
Altöl
und Autobatterien an einer Tankstelle. Sie enthalten Blei, Nickel und
Cadmium...
9. Um
Bäume
zu schützen, verfügen Sie, dass Sie Ihren letzten Weg in
biologisch
abbaubaren Pappsärgen beschreiten wollen.
10. Kaufen
Sie saisonale (Bio-)Produkte
aus der Region, also jedes Gemüse zu seiner Zeit. Importierte
Produkte erzeugen extrem viel CO2. Der regionale Wochenmarkt
stärkt auch den Bauern in Ihrer Umgebung.
Oder noch besser: ernten Sie Ihre eigenen Lebensmittel.
So wird keine Energie durch lange Transporte verschwendet.
Truthahn und
Puten
sind schmackhafter als Hähnchen aus der Legebatterie. Auch Fleisch
sollte immer aus der Region kommen.
Vermeiden Sie Fische, die vom Aussterben bedroht sind, wie Scholle,
Seezunge, Kabeljau, Thunfisch etc. und essen Sie wieder Hering.
11. Erheben
Sie Ihr
Glas auf Bio-Bier, denn Industrie-Hopfen werden jährlich bis zu
zwölf mal mit Pestiziden gespritzt.
12. Nutzen
Sie für
jeglichen Sondermüll die Recyclinghöfe.
13.
Vergessen Sie die Klimaanlage und legen Sie sich eine "Aspidistra"-Pflanze zu;
Pflanzen
helfen bei der Luftreinigung.
14.
Dämmen Sie
Ihr Haus. Eine Hohlraum-Isolierung kann Heizverluste bis zu 60%
eindämmen.
Schwere Vorhänge dämmen gut und helfen im Winter mehr
Wärme
zu speichern. Drehen Sie Ihre Heizung herunter und ziehen Sie
dafür
einen Pullover an.
Riskieren Sie
den
Sprung und ziehen Sie mit Ihrem/Ihrer Partner/in zusammen. So
müssen
Sie nur ein Heim beleuchten und heizen.
Und: Kochen
Sie
für Freunde. Große Lebensmittelmengen brauchen weniger
Verpackung
als dieselbe Menge in Kleinportionen (und weniger Energie beim Kochen;
besonders, wenn der Topf einen Deckel hat).
Das Vorheizen des Backofens ist teuer und nur sehr selten nötig.
15.
Verbringen Sie
den Urlaub in Ihrem Land (oder wenigstens auf Ihrem Kontinent).
Verkehrsmittel
(besonders Flugzeuge) erhöhen den Treibhauseffekt. Vermeiden Sie
Flugreisen;
Fliegen produziert drei mal mehr CO2 und Ruß pro Passagier als
Bahnfahren!
16.
Verweigern Sie
Plastikbeutel und verwenden Sie die bereits vorhandenen (auch als
Müllbeutel).
Stoffbeutel sind ökologischer.
17. Spenden
Sie übriggebliebene
Farben an ein kommunales Projekt. In Europäischen Staaten bleiben
jährlich Millionen von Litern gekaufter Farben ungenutzt.
18. Trinken
Sie speziell
gefiltertes Leitungswasser; Dann müssen Sie keine
(Plastik-)Flaschen
kaufen.
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Wasser-Info]
19. Kaufen
Sie Schokolade
in Spezialgeschäften. Dann ist sie nicht einzeln verpackt.
20. Achten
Sie darauf,
wohin Ihr Geld fließt; lassen Sie es in ökologischen
Investments
arbeiten und kaufen Sie nur von Unternehmen, die nachhaltig
wirtschaften.
Boykottieren Sie die, die es nicht tun.
21. Tanken
Sie Sonne;
selbst in nördlichen Ländern können Solarzellen
überraschend
viel Energie produzieren.
22.
Verzichten Sie
auf Schnittblumen. Bringen Sie selbstgezüchtete Pflanzen zum
Geburtstag
etc. mit.
23.
Verzichten Sie
auf PVC und künstlich erzeugte Waren. Kaufen Sie Produkte aus
nachhaltig
gewachsenem Holz.
Bringen Sie
einen
Becher an Ihren Arbeitsplatz anstatt Plastikbecher zu benutzen.
24. Nutzen
Sie Filme
mit 36 Bildern anstatt mit 24. Das reduziert wiederum den
Verpackungsmüll.
25. Kaufen
Sie weniger,
so sparen Sie Zeit und Geld. Das schützt den Planeten am
nachhaltigsten.
Die
Vorschläge
wurden vorgelegt von Journalisten und Mitarbeitern des britischen Guardian,
dem World Wildlife Fund und The Ecologist magazine’s
Buch Go
Mad! im August 2002 und übersetzt/bearbeitet vom Umweltbrief.
365
Daily Ways
to Save the Planet. See http://www.theecologist.org
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