Nicht
nur Politik und Lobbys sind schuld, wenn sich der Ausstieg aus der Atomkraft
verzögert; Sie selbst sind auch dafür verantwortlich.
Viele Atomkraftgegner unterstützen
die Atomkraft, denn sie sind immer noch Kunden bei den Atomstrom-Versorgern
und bezahlen jeden Monat für Atomstrom. Und fördern damit die
Atomkraft! >>> Ökostrom
Dieser Teil der Kundschaft unterschreibt
vielleicht Unterschriftenlisten, aber interessiert sich nicht besonders
für die Firma, die ihr den Strom in die Steckdose pumpt. Die Umweltbewegung
hat in ihrem eigenen Verantwortungsbereich erstaunlich wenig erreicht,
denn es gilt jene Konsumentenmacht, die den Atomausstieg per Konsumententscheidung
zementieren kann, zu mobilisieren.
Es ist nicht zu fassen: ein Volk von Atomkraft-Skeptikern
kauft im Jahr 2006 immer noch fast geschlossen bei den Atomkraft-Konzernen
Eon, Vattenfall, EnBW und RWE oder deren Töchtern, wie z.B. Yello.
Obwohl sich das Tschernobyl-Desaster jederzeit wiederholen kann, kaufen
selbst Atomkraftgegner 20 Jahre danach noch den Strom eines Atomkraft-Unternehmens,
dessen Politik sie doch für gefährlich und falsch halten. Sehr
merkwürdig, denn es gibt seit langem günstigen Ökostrom.
Woran liegt es? Etwa an den ca. 0,5 Cent
Mehrkosten pro kW/h, also ca. 8 Euro mehr im Monat für Ökostrom?
Nun, saubere Energie hat natürlich ihren Preis [die von Yello-Strom
kommt aus Tschechischen Atomkraftwerken vom Typ Tschernobyl], aber bei
manchen Stromverträgen kann Strom aus Atomkraft sogar teurer sein
als Ökostrom!
Oder ist es die Trägheit zu wechseln
oder gar naive Angst, vorübergehend im Dunkeln zu sitzen?
Dabei ist es so einfach: nur ein Formular
ausfüllen und abschicken. Den Rest besorgen die Administrationen des
alten und des neuen Stromversorgers, sicher und fließend!
>>> Ökostrom
Die günstigsten Ökostrom-Anbieter
finden Sie in unserem
Energietipp>>>
Ökostrom
Es ist bei vielen leider noch nicht angekommen,
dass es 20 Jahre nach Tschernobyl nur eine wichtige Unterschrift gibt,
die garantiert den (eigenen) Ausstieg bedeutet: die Unterschrift auf dem
Formular Ihres neuen Ökostrom-Anbieters. Und es ist leider auch noch
nicht angekommen, dass dieser Ausstieg ein elegantes politisches Instrument
der Konsumentenmacht ist, der auch eine gemeinschaftliche, politische
Dimension hat. Die Stromversorgung kann sich nicht von selbst ändern;
die Konsumenten jedoch können es. Denn erst, wenn genug Menschen
Ökostrom kaufen, wird der politische Ausstieg aus der Atomkraft möglich!
Seien Sie smarter als die Politiker; steigen
Sie einfach selbst aus. Jetzt! >>>
Ökostrom
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